
Aktuelle Kurzinfo vorweg:
Die Anna Catharina fährt nicht mehr und unser pädagogisch sehr bewährtes Arbeits- und Sozialverhaltenstraining in der Werft VATASA liegt bis auf Weiteres still. Wir finden das schade und sind traurig darüber. Anders als die Schweizer Kollegen von der TECTONA werden wir aber nicht - wider besseres Wissen - entnervt verkünden, wir hätten uns mit dem Konzept und der Arbeit an Bord schon immer getäuscht, denn:
Die Untersuchungsergebnisse belegen eindeutig, dass hier über viele Jahre eine gute, fachlich qualifizierte und preiswerte pädagogische Arbeit geleistet wurde und es lohnt sich auf jeden Fall, in dieser Richtung weiter zu denken und zu arbeiten!
Wir prüfen gerade, ob und unter welchen Bedingungen die pädagogische Arbeit mit dem Medium Segelschiff unter spanischer Flagge wieder aufgenommen werden kann. Eventuell kann eine traditionelle Seefahrernation wie Spanien die Möglichkeiten einer solchen Arbeit realistischer beurteilen und würdigen? Dazu gründen wir in Kürze eine spanische Gesellschaft (Venceremos!).
Vorerst möchte ich all unseren Mitarbeitern, unseren Sponsoren, unseren Unterstützern, den freiwilligen Helfern, dem Team der Werft VATASA und den getreuen "ehemaligen" Teilnehmern und Besatzungsmitgliedern herzlich für ihren Einsatz danken und den Mut, den es manchmal auch erfordert haben mag, entgegen aller (Luxus- und Urlaubs-)Vorurteile Flagge zu zeigen. (Übrigens: Marion Kurz sucht aktuelle Adressen um ein Ehemaligentreffen zu organisieren. Sie hat das in unserem Gästebuch vermerkt!)
Photos
vom Jugendschiff
Aufteilung
des Jugendschiffs
Adresse
/ Impressum
Träger
AnsprechpartnerIn
Gruppen-
und individualpädagogische Projekte
Geschlechtsspezifische
Angaben
Aufnahmealter
Maßnahmedauer
Anzahl
der Plätze
Beschulungsmöglichkeiten
Jugendschiff
Tagessatz






Internet*:
www.familienhilfe.net
Vertretungsberechtigter
Vorstand:
Registergericht:
Amtsgericht Überlingen
Registernummer: 574
Als gemeinnützig anerkannter Träger der Jugendhilfe im Sinne
des KJHG.
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sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehmen wir keine
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Die
gemeinnützige
Gesellschaft für Jugend-und Familienhilfe e.V. ist ein bundesweit
anerkannter Trägerverein. Sie ist Trägerin von
verschiedenen
Hilfsangeboten; ihnen allen, - einschliesslich der Reisemassnahmen -
ist
der systemische Ansatz aus der Trainingsperspektive gemeinsam.
Neben den oben
beschriebenen
Maßnahmen führt der Verein in Zusammenarbeit mit dem
Institut
zur Entwicklung von Lebensperspektiven Familientrainingsprogramme durch.
Das Training wurde zur Vermeidung von (weiteren) Fremdunterbringungen konzipiert. Es kann sowohl als Ergänzung zu den Stand- und Reiseprojekten als auch als Alternative durchgeführt werden.
Die Trainings
sind
in drei Stufen aufgebaut, die tiefgreifende Veränderungen bei den
teilnehmenden Personen und Systemen bewirken können. Die
Mitglieder
der Trainingsfamilien lernen, wie sie ihre eigenen Möglichkeiten
und
Fähigkeiten erkennen und gezielt zum Einsatz bringen können.
Dabei wird von den konkreten lebenspraktischen und sozialen
Bezügen
und Realitäten ausgegangen.

Teilnehmen können sowohl Mädchen wie auch Jungen.
Mädchen und
Jungen
zwischen 13 und 21 Jahren.
Drogenabhängige
Jugendliche und junge Erwachsene ab 15 Jahren.
Abhängig von Projekt und TeilnehmerIn. Bei Kriseninterventionen einige Wochen, sonst mindestens 8 Monate.
Das Jugendschiff
hat
in Seefahrtsphasen maximal 6 Plätze für Mädchen und
Jungen als TeilnehmerInnen.
Unsere ISEs und
SDTs
sind jeweils für 1 Mädchen oder 1 Jungen konzipiert.
ISE-Maßnahmen sind aber
auch miteinander kombinierbar und im Rahmen eines mehr oder weniger
engen Verbundes von ISE- Maßnahmen,
oder auch angebunden an eine Gruppenmaßnahme vorstellbar. Das
entscheidende Kriterium ist hier der Betreuungsschlüssel und der
mit der Begleitung des einzelnen Falles verbundene individuelle
Aufwand. Da jede
dieser Massnahmen im Bedarfsfall neu eingerichtet
wird ist hier die Platzzahl theoretisch unbegrenzt.
Das Drogenprojekt
hat maximal 6 Plätze für Mädchen und Jungen.
Jugendliche werden von der Schule freigestellt. Möglichkeit: Fernschule.
Die Jungen und Mädchen kommen oft aus schwierigen Lebenssituationen innerhalb der Familie, des aktuellen Lebenszusammenhanges, aus anderen als gescheitert angesehenen Erziehungsmaßnahmen oder aus Kinder- und Jugendpsychiatrien oder Strafanstalten. Entscheidend für eine Aufnahme ist allerdings nicht die Dramatik der Vorgeschichte, sondern die Motivation der Bewerber(innen), welche in einem Bewerbungsverfahren nachgewiesen werden muss. Bewerber(innen) müssen mindestens 3 persönliche Lernziele mitbringen, die vom Trainingsteam an Bord als förderungswürdig angesehen werden. Es ist also auch denkbar, dass TeilnehmerInnen die Trainingsmassnahme zur persönlichen Stärkung und zur Vorbereitung auf eine schwierige Aufgabe , zur Horizonterweiterung, zur Erfahrungsbildung, etc. genutzt werden.
Reisephase:
Für die
Dauer
von jeweils 8 Monaten fahren bis zu 6 Jungen und Mädchen gemeinsam
mit 4 PädagogInnen zur See. Das Jugendschiff wird ganzjährig
eingesetzt. Wenn ein Platz frei wird, können neue TeilnehmerInnen
zusteigen. Das Hauptfahrtgebiet ist das westliche Mittelmeer. Die
Segeltörns
erfolgen auf einer vorbereiteten Route mit bestimmten
Aufgabenstellungen.
Die Projekte umfassen in der Regel auch ein Werftpraktikum.
Der Tagesablauf an
Bord ist sehr stark strukturiert. Die Jugendlichen werden in die
Organisation
mit eingebunden. Das tägliche Handwerk mit Holz, Stahl und
modernen
Kunststoffen am Vormittag ist genauso obligatorisch wie die Backschaft
(Haushalt).
Sowohl das Schiff als auch die MitarbeiterInnen und die Jugendlichen sind während des Schiffsprojekts ausreichend versichert.
Die während unserer Trainings an Bord der Anna Catharina fahrende Stammbesatzung setzt sich aus sowohl navigatorisch wie auch pädagogisch ausgebildeten Frauen und Männern zusammen. Zu deren täglichen Aufgaben gehört neben der Navigation und der handwerklichen Anleitung der Jugendlichen insbesondere deren Begleitung bei der Bewältigung des gemeinsamen Alltags. Das schließt sowohl hauswirtschaftliches Engagement, das Einproben neuer Verhaltensweisen, das Teilen der kleinen Sorgen und Nöte, das Anteil-haben-lassen an seinem eigenen Leben, theoretischen und praktischen Unterrricht als auch - last but not least - die Vorbildfunktion mit ein.
Das Team an Bord wird in regelmäßigen Abständen von unserem Projektleiter betreut. Er hält sich bei Bedarf auch für Kriseninterventionen an Bord bereit.
Werftpraktikum:
Zur Zeit liegt die Anna Catharina, das von uns eingesetzte Schiff, in der Werft VATASA. Ob in absehbarer Zeit wieder zur See gefahren werden kann, ist noch ungewiss; die von uns in der Werft durchgeführten Arbeits- und Sozialverhaltenstrainings zeigen allerdings hervorragende Ergebnisse, die sich - Seefahrt hin oder her - sehen lassen können.
Nachbetreuung:
Bei Bedarf und falls es notwendig erscheint, übernimmt einE MitarbeiterIn vom Schiff die Nachbetreuungsphase an Land und führt mit dem Jugendlichen die weiteren Schritte zur Integration durch wie z.B. Reintgration ins Ursprungssystem oder in die Familie, Wechsel in ein Ausbildungsheim o.ä. Die Nachbetreuungsphase kann dann auch übergehen in eine individualpädagogische Betreuung mit dem/der MitarbeiterIn.
In den
Fällen,
bei denen im Anschluß an eine Maßnahme auf der S/Y Anna
Catharina
eine Reintegration in die Familie angestrebt wird, kann unser
Familientrainingsprogramm
sinnvoll sein. Sollte in Ausnahmefällen, z.B. aus
Ausbildungsgründen
eine weitere Fremdunterbringung
wendig werden, so
arbeiten wir mit unterschiedlichen Einrichtungen (z.B.
Herzogsägmühle,
Tübinger Jugendwohngruppen, et al) zusammen.

Der Tagessatz für Reiseprojekte, Arbeits- und Sozialverhaltenstrainings und Antiaggressionstrainings entspricht unserem anerkannten Tagessatz für ISE-Maßnahmen in Europa. Genauere Informationen erhalten Sie gerne von uns persönlich. Nutzen Sie zur Konkretisierung Ihrer Fragen bitte unser Kontaktformular, oder rufen Sie uns einfach an!
SDTs
und die
Nachbetreuung
wird je nach Aufwand berechnet.
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neueste Nachrichten, Kostenliste, etc.