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Familienintensivtraining (Fit) © |
Zielgruppe
Arbeitsansatz
Themenkreise
Veranstaltungsform
Veranstaltungsort
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Terminabsprachen
TrainerInnen
Veranstalter
Teilnahmebedingungen
(Familien-)Systeme
die aufgrund äußerer oder innerer Belastungen nicht mehr in
der Lage sind, den gemeinsamen Alltag zu meistern. Oft sind in der
Familie
ein oder mehrere Mitglieder zu Symptomträgern geworden und haben
Probleme
(z.B. Sucht, Delinquenz, Totalverweigerung), psychische Erkrankungen
(z.B.
Neurosen, Phobien, etc.) oder somatische Insuffizienzen (z.B. Enuresis,
Anorexie, Allergien, etc.). Häufig erscheint eine Herausnahme der
Symptomträger aus dem System unausweichlich.

Das Training
bietet einen Rahmen zur grundlegenden Klärung der Situation, der
Aufgaben,
der Wünsche, der neuen Ziele, der zur Verfügung stehenden
Wege,
Mittel und Fähigkeiten aller Beteiligten.
Aufbauend auf den
von den TeilnehmerInnen eingebrachten Fragestellungen und Ressourcen
werden menschliche und fachliche Fähigkeiten erprobt,
ergänzt,
erweitert. Bisherige Aufgabenverteilungen werden auf ihre Wirksamkeit
überprüft
und gegebenenfalls neue Entwürfe erarbeitet.
Sofern die Familie
sich dabei als geeignete Form des weiteren (Zusammen-) Lebens
bestätigt,
lernt sie dann, sich als Quelle zu gegenseitiger Anregung und
Unterstützung,
als Forum zur individuellen und gemeinschaftlichen
Neuorganisation
zu erleben, als Ort für Erholung, Kreativität und Mut.
Die Trainer stellen
sich mit ihrem Fachwissen koordinierend und regulierend der
Familie
zur Verfügung. Ziel ist eine Verbesserung der
Selbstorganisation
im Sinne einer Hilfe zur Selbsthilfe, Erweiterung der Kompetenz und
Freude
für die Aufgabenbewältigung.

Selbstmanagement
z.B.: Entspannung,
Konzentration, Kreativitätsstrategien, Ressourcenaktivierung,
Selbstregeneration,
Handlungseffektivierung, Ausbalancierung der Wahrnehmungskanäle,
Ausbalancieren
der Metaprogramme, Logische Ebenen, Zeitwahrnehmung.
Kommunikative
Kompetenz
z.B.:
Wahrnehmungsübungen,
Selbstwahrnehmung, Fremdwahrnehmung, erweitertes Feedbackmodell,
Kommunikationsstrategien,
Rapport, Kalibrieren, Pacing und Leading, Wohlgeformte Zieldefinition,
Schule des Wünschens.
Systemische
Sichtweisen
z.B.:
Grundüberzeugungen,
Menschenbild, Zielorientierung versus Problemorientierung,
Funktionalität
von Störungen, ökologischer Gehalt von Veränderungen,
Universum
als freundlicher Ort.
Teamarbeit
z.B.: Hierarchie
und Partnerschaft, Arbeitsteilung, Spezialisierung, Rationalisierung,
Bürokratisierung,
Geschlechtsrollenstereotype, Familiensysteme - Ausflug in die
Transaktionsanalyse,
Paarpower.
Pädagogische
Kompetenz
z.B.:
Gruppendynamik,
funktionale und intentionale Ansätze, Veränderungskonzepte
und
Lernansätze, Wege zu Wahlmöglichkeiten und
Handlungsalternativen.
Einzelarbeit
z.B.: Individueller
Ansatz zum Modelling von Problemlösungsstrategien.
Selbsthilfe
z.B.: Kooperation
und Vernetzung.

Die Gestaltung des Trainings ist im Anfangsstadium variabel und orientiert sich an den Voraussetzungen und Bedürfnissen des jeweiligen Systems. Bewährt hat sich die Aufteilung des Trainings in 3 größere Veranstaltungsblöcke von jeweils 14-tägiger Dauer. Trainiert wird täglich zwischen 4 und 6 Stunden. Die restliche Zeit steht den TrainerInnen zur Auswertung und Planung zur Verfügung. Die Blöcke sollten in einem Zeitraum von 8 bis 12 Monaten stattfinden können. Der Zeitraum von 12 Wochen zwischen den Trainingsblöcken soll zur Erprobung der neuen Fähigkeiten wie zur überprüfung der ökologie einer möglichen Veränderung dienen. Erwünscht ist die Veranstaltung vor Ort, d.h. möglichst in der Wohnung der TeilnehmerInnen oder in der unmittelbaren Umgebung. Dies erlaubt Beweglichkeit und Realismus in der Einbeziehung der örtlichen Gegebenheiten und eventuell vorhandener Zusammenhänge oder (übergeordneter) Strukturen. In einigen Fällen kann im Hinblick auf die spezielle Situation einer Familie einem vorübergehenden Ortswechsel zugestimmt werden. Wir nutzen seit letztem Jahr mit einigem Erfolg unser Trainingszentrum in Santa Pola ...
... das sich
inzwischen in idealer Weise für die Trainingsarbeit mit
kleinen Gruppen, Kernteams bewährt hat. (Die
Trainings sind in Santa Pola übrigens preiswerter anzubieten als
ein Trainingseinsatz vor Ort.)
Die Bewerbung um
ein
Familienintensivtraining
(Fit) ©
ist
von mindestens einem Familienmitglied formlos schriftlich einzureichen.
Ein
Vorstellungstermin
wird dann in Absprache mit dem zuständigen Kostenträger
möglichst
kurzfristig vereinbart. Bei diesem Termin sollten möglichst alle
am
System beteiligten Personen anwesend sein. Ein(e) Trainier(in) reist
zum
Termin an. Alle - die Seminarorganisation betreffenden - Fragen und
daraus
folgenden Regelungen werden bei dieser Gelegenheit geklärt und
vereinbart.
Der Beginn mit der
ersten Trainingseinheit soll möglichst kurzfristig stattfinden.

Die Familienintensivtrainings
(Fit) ©
werden
jeweils von einem Trainer und einer Co-Trainerin (eventuell auch
Trainerin
und Co-Trainer) durchgeführt. Ein TrainerInnenwechsel während
eines laufenden Programms ist nicht vorgesehen.
Alle TrainerInnen
verfügen über eine abgeschlossene pädagogische
Ausbildung,
berufliche Praxis und Erfahrung im Einsatz von managementbezogenen,
systemorientierten
und kurzzeittherapeutischen Verfahren. Sie haben in diesem Bereich
mindestens
eine einschlägige Zusatzausbildung erfolgreich abgeschlossen und
besitzen
mindestens den Ausbildungsstand eines NLP - Master- Practitioner der
DGNLP.
NLP
(Neurolinguistisches
Programmieren) hat seine Wurzeln in der Arbeit von erfolgreichen
Therapeuten
wie Fritz Perls, Virginia Satir , Milton Erickson,
Kommunikationswissenschaftlern
wie Paul Watzlawick, Gregory Bateson, Robert Dilts und vielen anderen.
Entstanden ist daraus ein zielorientierter und systembezogener
Trainingsansatz,
der es erlaubt, in kurzer Zeit neue Lösungsmöglichkeiten zu
erarbeiten,
zu erproben und dann zur Anwendung zu bringen. Ein besonderer
Schwerpunkt
liegt auf der ökologischen Ausgewogenheit möglicher
Veränderungen.
Die Gesellschaft
für Jugend- und Familienhilfe e.V. koordiniert einen Pool
von Trainern und Trainerinnen im süddeutschen Raum, die bereit und
in der Lage sind auf Honorarbasis die Trainings meist kurzfristig und
möglichst
regional zu verwirklichen.

Das Familienintensivtraining
(Fit) ©
wurde
mit Einführung des neuen KJHG (1991) in privater Initiative von
Dipl.-Päd.
Thomas Piruzgar-Merkle entwickelt und in Zusammenarbeit von mehreren
TrainerInnen
im Bundesgebiet unter dem Arbeitstitel Institut zur Entwicklung von
Lebensperspektiven erprobt. Es ist inzwischen ein ausgereiftes und
kostensparend anwendbares Verfahren, das sich bestens bewährt hat.
Die Gesellschaft für Jugend- und Familienhilfe e.V.
macht das Angebot unter ihrer Trägerschaft der Jugendhilfe
überregional
zugänglich.

Die
TeilnehmerInnen
tragen den Anteil der Kosten selbst, der ihnen aufgrund ihrer
wirtschaftlichen
Situation zuzumuten ist. In den meisten Fällen werden betroffene
Familien
zur Durchführung eines Trainings finanzielle Ansprüche aus
dem
Kinder- und Jugendhilfegesetz, dem Bundessozialhilfegesetz oder
gegenüber
ihrer Krankenkasse anmelden müssen und die entsprechende
Unterstützung
beantragen. Mit dem jeweiligen Kostenträger gemeinsam ist
spätestens
im Rahmen des Vorstellungsgespräches ein Hilfeplan zu erstellen.
Abgerechnet
wird zwischen Kostenträger und der Gesellschaft für
Jugend-
und Familienhilfe e.V.. Die Kostenzusage muß der Gesellschaft
für Jugend- und Familienhilfe e.V. spätestens 3
Arbeitstage
vor Beginn der Maßnahme vorliegen.
Wir wünschen
uns von den TeilnehmerInnen die Bereitschaft zur aktiven und
regelmäßigen
Teilnahme. Dies kann auch inhaltliche Vor- und Nachbereitung bedeuten.
Das Familienintensivtraining
(Fit) ©
ist
ein Bildungsangebot zur Neuorientierung und Organisation. Es ist keine
Therapie und kann eine solche nicht ersetzen. Jede(r) TeilnehmerIn ist
somit selbst verantwortlich innerhalb und außerhalb der Seminare
und stellt damit die TrainerInnen und die Veranstalter frei von
jeglicher
Haftung.

Inzwischen
findet unter der Traegerschaft der Gesellschaft für Jugend-
und Familienhilfe e.V. ein umfangreiches Angebot zur
professionellen Fort- und Weiterbildung statt..
Beachten Sie bitte
in diesem Zusammenhang auch die Homepage unseres "TrainerInnen-Pools"
unter dem Titel Supervision
.
